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Material und Maße ausdrucken

Änderung Holzdicke

Holzdicke mm

Wichtiger Hinweis zum Holz

Sie sollten nur gut verleimte Vollholzplatten verwenden! Span- oder MDF-Platten sind genauso wenig geeignet, wie schichtverleimte Tischlerplatten. Das Holz sollte atmen können! Gute Holzplatten bekommt man eher nicht im Baumarkt. Bei schlechter Qualität der Holzplatten besteht die Gefahr, dass sich das Holz im Betrieb verzieht, Risse entstehen oder die Verleimung sich auflöst.

Wer lange Freude an seiner Bienenkiste haben möchte, bezieht das Holz vom Tischler oder einem entsprechenden Fachhändler oder fertigt sich die Holzplatten selbst an.

Tipp


Wabenabstand 35mm mit unterschiedlich breiten Leisten
Wer Schwierigkeiten hat, die Trägerleisten (L7 und L8) im passenden Querschnitt zu bekommen, kann statt 24 gleich breite Leisten alternativ auch jeweils zwei verschieden breite Leisten nehmen, die in der Summe eine Breite von 32-33 mm ergeben - also z.B. je 12 Leisten mit einem Querschnitt von 13 × 10 und 20 × 10 (= 33 × 10).
FAQ-Tipp: Breite der Anfangsstreifen-Trägerleisten

Bezugsquellen

Spannverschlüsse bekommen Sie auch im


Mellifera-Online-Shop...

weitere Bezugsquellen
Bausätze

Bauanleitung: Material und Maße

Die Bienenkiste

Bauanleitung: Material und Maße

Letzte Bearbeitung: 03.12.2014
© Erhard Maria Klein (alle Rechte vorbehalten)
Quelle: www.bienenkiste.de


Holzteile Bienenkiste

alle Maßangaben in mm, Holzstärke 25 mm

Außenmaße
Breite 485, Höhe 260,
1050 Länge Bienenkiste (Wohnraum der Bienen)
1180 Länge Dach (inkl. 130 Dachüberstand)
1100 Länge Boden (inkl. 50 Überstand als "Anflugbrett")

Innenmaße
Breite 435, Höhe 210, Länge 1000

Pos.BezeichnungMengeGrößeBemerkungen
H1Dach11180 x 485H1 - H3 fest verleimt und verschraubt
H2Seitenwände21050 x 210
H3Stirnbrett1435 × 210Flugloch hinein sägen/fräsen
H4Boden11100 x 485
H5Rückwand1432 × 208ca. 3mm Spiel, damit es nicht klemmt
H6Stabilisierungs-
leisten
2 (4)485 x 50 × 50für Boden und ggf. Dach
H7Trennschied1432 × 140Holzstärke und -art egal: 18 mm reicht vollkommen
  • Holzkorpus aus Fichte (oder noch besser - falls verfügbar - Weymouthkiefer), Holzstärke 25 mm
  • Die Holzplatten sollten idealerweise wasserfest verleimt und für den Außenbereich geeignet sein.
  • Das Trennschied (H7) braucht nicht aus Fichte/Weymouthkiefer zu sein.
  • Auf die korrekte Orientierung der Holzmaserung achten: Die Richtung der Maserung geht immer in Richtung der längeren Seite - bei Dach, Boden und Seitenteilen von vorne nach hinten und bei Stirnbrett und Rückwand von rechts nach links.
  • Die Stabilisierungsleisten (H6) dienen dazu, dass sich der Boden nicht verziehen kann. Wer sicher stellen will, dass sich der Korpus nicht verzieht (insbesondere bei nicht optimaler Holzqualität), kann auch das Dach mit zwei Leisten stabilisieren.

Innenausbau (Stäbe und Leisten)

Pos.BezeichnungMengeLängeQuerschnittHolzart
L1Querleiste243310 × 20Buche
L2Querleiste143310 × 40Buche
L3Querleiste143310 × 30Buche
L4Querleiste143310 × 30Kiefer/Fichte
L5Auflageleiste und Anschlag hinten218820 × 30Kiefer/Fichte
L6Auflageleiste Mitte218820 × 40Kiefer/Fichte
L7Trägerleiste Brutwaben2462810 × 16,5Kiefer/Fichte
L8Trägerleiste Honigwaben2432810 × 16,5Kiefer/Fichte
  • Die Auswahl und Breite der Leisten ist auch daran orientiert, nicht zu viele verschiedene Maße zu benötigen und nach Möglichkeit fertige Leisten im Baumarkt kaufen zu können.
  • Wer das Prinzip verstanden hat, kann u.U. auch geringfügig von den vorgegebenen Querschnitten abweichen, wenn bestimmte Leisten schwer zu beschaffen sind.
  • Die Querleisten sollten aus Hartholz sein, weil sie eine möglichst hohe Biegesteifigkeit haben müssen.
  • Die restlichen Leisten sollten aus einem weicheren Holz sein, damit das Holz beim Schrauben bzw. Nageln sich nicht so leicht spaltet.
  • Die mittlere und hintere Querleiste wird aus zwei Teilen zusammengesetzt (L1-L3). Wer über eine Fräse verfügt, kann stattdessen auch je eine Holzleiste mit einem Querschnitt von 30 × 20 bzw. 40 × 20 nehmen und dann 10 mm herausfräsen (s. Innenausbau).

Beschläge:

Pos.BezeichnungMengeGrößeBemerkungen
B1Spannverschluss6mind. 75 × 30
B2Schließhaken6ca. 44 × 18gerade
oder:
B2Schließhaken6ca. 20 × 18gerade
  • Schließhaken mit kleinerer Breite als die Klammern der Spannverschlüsse, um Spiel beim Einsetzen des Bodens zu haben.
  • Die Größe der Spannverschlüsse ist nicht so entscheidend.
  • Da u.U. die Beschaffung der Beschläge etwas schwierig sein kann, haben wir zwei verschiedene Befestigungsvarianten vorgesehen.
  • Orientieren Sie sich beim Einkauf daran, dass die Funktion gewährleistet ist und dass die Basis der Schließhaken nicht über die Seitenwand hinausragt (s. Zusammenbau)


Schrauben und Nägel

Pos.BezeichnungMengeGrößeBemerkungen
S1Mehrzweckschrauben, Senkkopfca. 225,0 x 60Verschraubung Kiste
S2Mehrzweckschrauben, Senkkopf65,0 x 60Verschraubung Standleisten
S3Mehrzweckschrauben, Rundkopf25,0 x 25, Kopf-Ø 10Anschlag Boden
S4Mehrzweckschrauben, Senkkopf183,0 x 25Befestigung Spannverschlüsse, Befestigung vordere Querleiste, Aufhängung Trennschied, Fixierung hintere Querleiste
S5Mehrzweckschrauben, Senkkopf83,0 x 35Befestigung Schließhaken
S6Mehrzweckschrauben, Senkkopf123,0 x 16Befestigung Schließhaken, Verbindung Querleisten
S7Mehrzweckschrauben, Senkkopf83,5 × 35Befestigung Auflageleisten, ggf. Edelstahl
N1Nägel1001,6 × 30Verbindung Trägerleisten

Die Schrauben sind für eine Holzdicke von 25 mm vorgesehen. Bei abweichender Holzdicke wählen Sie ggf. etwas andere Maße.

Sonstiges

  • Holzleim (wasserfest/belastbar D3)
  • Insektenfreundlichen Holzlasur (z.B. "Auro Holzlasur Aqua" oder "osmo Einmal-Lasur HS plus")
  • 14 Mittelwände (ca. 1 Kg) aus BIO- oder Öko-Bienenwachs (Format: "Deutsch Normal" / 350 × 200 mm). "Gewalzt" eignet sich besser, als "gegossen", weil sie bei der Verarbeitung nicht so schnell brechen.

Werkzeug

  • Bohrer, Ø 1,5 mm (Verbindung Trägerleisten)
  • verschiedene Holzbohrer von Ø 2,5mm bis Ø 5 mm
  • Bohrmaschine/Akkuschrauber
  • Stichsäge
  • Schraubzwingen (mind. 250 mm Spannweite)
  • Pizza-Rollmesser