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Bienenkisten-Blog

Die Bienenkiste

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Letzte Bearbeitung: 03.10.2010
© Erhard Maria Klein (alle Rechte vorbehalten)
Quelle: www.bienenkiste.de


Bal - Honig

Freitag, 03.09.2010

Der preisgekrönte Kinofilm „Bal - Honig“ läuft am 9. September an.

Yusuf lebt mit seinen Eltern in den waldreichen Bergen der Schwarzmeerregion im Nordosten der Türkei. Oft begleitet er seinen Vater, den Imker Yakup, wenn der seine Bienenkörbe in den tiefen, unberührten Wäldern aufstellt, um den berühmten schwarzen Honig der Rize-Region zu gewinnen. Hoch oben in den Bäumen werden die Bienenstöcke befestigt, ein gefährliches, akrobatisches Handwerk. Aufmerksam lernt Yusuf an der Seite seines Vaters die Geheimnisse der Natur kennen, flüsternd überwindet er hier das Stottern, das ihn in der Schule zum Außenseiter macht.

Als ein unerklärliches Bienensterben die Umgegend heimsucht, zieht Yakup los, um seine Bienenstöcke in einem schwer zugänglichen, gefährlichen Gebirgsregion aufzustellen. Tage vergehen, und Yakup ist immer noch nicht zurück.

In Bildern von betörender Stille, Schönheit und Transparenz, mit einem meisterhaft aus den Geräuschen und Klängen der Umgebung komponierten Soundtrack erzählt er von der Wahrnehmung der Welt als Ganzes, in dem Natur und Mensch, Traum und Wirklichkeit, Schicksal und Eigensinn, Liebe, Verlust und Vertrauen ihr unauflösbares Geheimnis bewahren.

www.bal-der-film.de

Bal - Honig, Szenenbild (c) Piffl Medien GmbH
Bal - Honig, Szenenbild (c) Piffl Medien GmbH

Für uns Bienenkisten-Imker ist der Film darüber hinaus auch noch aus einem "imkerlichen" Grund interessant: Die Art, wie im Film geimkert wird, ist der "Bienenkiste" sehr ähnlich, wobei die Beuten in der Türkei rund sind und die Bienenkiste eine rechteckige Form hat. Beides sind aber sog. horizontal hives und unterscheiden sich stark von der modernen "Hochleistungs-Imkerei".

Trailer
Kinofinder

Nachtrag: Ich habe den Film jetzt gesehen. Wer ihn sich hauptsächlich aus imkerlichen Interesse anschaut, wird enttäuscht sein. Es gibt über die Szenen, die schon im Trailer zu sehen gibt, keine Szenen an den Bienenstöcken. Mir hat der Film aber dennoch sehr gut gefallen. Man erlebt und sieht alles mit den Augen eines Kindes. Ich finde, dass die Rezension in der ZEIT dem Film sehr gut gerecht wird: www.zeit.de/2010/37/Kino-Bal


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