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Letzte Bearbeitung: 17.02.2011
© Erhard Maria Klein (alle Rechte vorbehalten)
Quelle: www.bienenkiste.de


Apisticus des Jahres 2011

Mittwoch, 16.02.2011

Seit vielen Jahren organisiert der Verein Apis e.V. in Münster den "Apisticus Tag". Die überregionale Fachtagung wurde am 13. und 14. Februar 2011 von jeweils etwa Tausend Imkern und anderen Interessierten besucht. Seit längerem war verabredet, dass Thomas Radetzki den Eröffnungsvortrag zum Thema "Mit der Varroa-Milbe leben" halten sollte. Die große Überraschung war dann die Verleihung des "Apisticus-Preises" für besondere Verdienste für die deutsche Imkerei an ihn. Zwei unabhängige Kommissionen wählten ihn aus den Vorschlägen, die aus der Imkerschaft und der Bevölkerung vorgelegt wurden, einstimmig aus.

(c) by Judith Ringel
Alfons Pohlmann überreicht den Ehrenpreis an Imkermeister Thomas Radetzki. (c) Foto by Judith Ringel

Auszüge aus der Laudatio:

Der Name Thomas Radetzki wird immer wieder genannt, wenn es um besondere, originelle und wegweisende Initiativen im Bereich der ökologischen Bienenhaltung und der Naturschutzarbeit für und mit den Bienen handelt.
Thomas Radetzki organisiert Tagungen und Schulungen rund um die wesensgemäße Bienenhaltung und ist hier sehr erfolgreich. Sein Name ist wie kein anderer mit den Aktivitäten der ökologischen Bienenhaltung in unserem Land verbunden. Aber, um ihm gerecht zu werden, muss man von "wesensgemäßer Bienenhaltung" sprechen und hier liegt auch der Hauptgrund für seine Nominierung für den Apisticus des Jahres 2011.
Er lehrt seine Imker hinzuschauen und die Biologie der Bienen zu sehen und ihr folgend Bienenvölker zu halten, zu pflegen, zu züchten und Honig zu ernten, dem Wesen der Biene, dem Wesen der Natur entsprechend, einfach wesensgemäß ohne Dogmatik, ohne Zeigefinger, ohne Feindbildprojektionen.
Ihm und seinen Mitstreitern ist es auch zu verdanken, dass jungen und vor allem ökologisch ausgerichteten Menschen die Imkerei nahe gebracht werden konnte. Seine umfangreichen und modern ausgelegten Schulungs- und Fortbildungsaktivitäten gehen weit über das normale Maß hinaus. Kreativ, phantasievoll und unkonventionell geht er auf interessierte Gruppen zu und gewinnt "Jungimker" jeglichen Alters für die Sache der naturnahen, bienengerechten, ja wesensgemäßen Imkerei.

(Dr. Werner Mühlen, Referent für Bienenkunde der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Münster, Gesamte Laudatio lesen...)

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