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Fragen & Antworten

Die Bienenkiste

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Letzte Bearbeitung: 18.03.2015
© Erhard Maria Klein (alle Rechte vorbehalten)
Quelle: www.bienenkiste.de


Welches Holz eignet sich zum Bau einer Bienenkiste?

Warum soll man Weymouthkiefer oder Fichtenholz verwenden? Eignet sich nicht auch anderes Holz?

Es gibt einige Eigenschaften, die Holz für Bienenkästen haben sollte:

  1. geringer Schwund
  2. geringes Gewicht
  3. Wetterfestigkeit
  4. preiswerte, bzw. einfache Verarbeitung

Weymouthkiefer ist hier der beste Kompromiss aus den o.g. Gesichtspunkten. Es schwindet sehr wenig, was bei den wechselnden Feuchtigkeitsbedingungen von einer Holzkiste, die draußen stehen muss, sehr wichtig ist. Je stärker das Holz "arbeitet", desto größer ist die Gefahr, dass sich die Kiste verzieht oder das Holz reißt.

Da man die Kiste kippen muss, spielt auch das Gewicht eine Rolle. Weymouthkiefer ist verhältnismäßig leicht. Es gibt natürlich Hölzer, die wetterfester sind, als Weymouthkiefer, aber die Wetterfestigkeit von Weymouthkiefer ist ausreichend. Andere Gesichtspunkte erscheinen beim Beutenbau wichtiger.

Bei Weymouthkiefer müssen die Astlöcher i.d.R. nicht ausgebohrt werden und aufgrund des geringen Schwundes kann die Breite der Holzleisten bei der Verleimung der Platten höher sein, als bei anderen Holzarten. Es ist also in der Verarbeitung einfacher.

Wenn man keine Weymouthkiefer zur Verfügung hat, dann wäre Fichte oder Tanne ein Holz, das stattdessen infrage kommt. Es ist etwas schwerer und hat etwas größeren Schwund. Außerdem muss man Astlöcher ggf. ausbohren und mit Holzdübeln füllen. Dafür ist das Holz etwas haltbarer.

Was kann man sonst noch für Holz verwenden? Anhand der o.g. Kriterien kann das jetzt jeder für sich selbst beantworten.

ADIZ 01/2010: Welches Holz eignet sich zum Beutenbau?


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